Osttirol liegt quasi mitten im olympischen Geschehen: Die alpinen Ski-Bewerbe in Cortina befinden sich nur 45 Kilometer entfernt, die Biathlonwettkämpfe in Antholz etwa 35 Kilometer. Von St. Jakob aus sind es über den Staller Sattel weniger als 20 Kilometer, der allerdings im Winter gesperrt ist. „Die Olympischen Spiele in Cortina verdeutlichen die internationale Bedeutung des Dolomitenraums als Ganzes“, sagt Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol. „Die räumliche Nähe zwischen unserer Bezirkshauptstadt und dem traditionsreichen Wintersportort ist Ausdruck einer gewachsenen alpinen Nachbarschaft. Seit den Olympischen Winterspielen 1956 steht der Ort für sportliche Geschichte und weltweite Aufmerksamkeit. Übrigens existiert die Verbindung rein historisch gesehen schon viel länger, denn vor dem 1. Weltkrieg wurde die Olympiastadt mitunter von Lienz aus verwaltet.“
Der Gala-Abend am 15. Februar 2026 im Austria Tirol House in Cortina d´Ampezzo verdeutlicht, wie lebendig Osttirol ist und wie eng Sport, Natur und Kultur dort zusammenwachsen. Denn die Ferienregion südlich des Alpenhauptkamms ist nicht nur unmittelbarer Nachbar der Olympischen Winterspiele, sondern auch Heimat einiger internationaler Highlights wie Österreichs größtem Langlaufrennen, dem Dolomitenlauf, oder dem alpinen Extremsportbewerb Dolomitenmann. Der Startschuss für eine Reihe an hochkarätigen Radveranstaltungen in 2026 fällt am 13. und 14. Jun i mit dem SuperGiroDolomiti sowie der Dolomitenradrundfahrt mit Start und Ziel in Lienz. Gefolgt von der TourTransalp am 21. und 22. Juni 2026: Die sportlich wie landschaftlich sehr reizvolle Etappenrundfahrt für jedermann findet auch dieses Jahr wieder in Lienz und Sillian statt, von dort geht es dann über den Passo Giau bis Riva am Gardasee. Auch der weltbekannte Straßenklassiker Giro d’Italia mit Etappen in Osttirol unterstreicht die Bedeutung der Region als Hotspot des internationalen Radsports. Neben Vorträgen und einem Round Table zu den Sportevents wird der festliche Abend begleitet von regionalen Spezialitäten und der heimischen Sängerin Sara de Blue sowie traditionellen Bläsern. |